Ihr findet hier Lyrik ohne Reim, dafür mit Herzblut und Hirnschmalz.
Eine bunte Mischung von Haikuversen, Sentenzen und Texten die kraftvoll-lebendig, traurig-besinnlich, bildintensiv-berührend oder k ...
Ihr findet hier Lyrik ohne Reim, dafür mit Herzblut und Hirnschmalz.
Eine bunte Mischung von Haikuversen, Sentenzen und Texten die kraftvoll-lebendig, traurig-besinnlich, bildintensiv-berührend oder komisch-treffend sind. Sozusagen ein Abbild unseres täglichen Lebens, einmal mehr, einmal weniger WEISE.
Details
Book data
Edition: 1
Publication date: 05.04.2023
From Sabine Jähne
Language:
German
Data: Softcover
ISBN: 978-3-347-87875-4
Pages: 124
Dimensions and bleed: 13,5 x 21,5 cm
Weight: 176,5g
Production time: 6 Business days
Data: Hardback
ISBN: 978-3-347-87876-1
Pages: 120
Dimensions and bleed: 14,8 x 21 cm
Weight: 317,2g
Production time: 9 Business days
Data: E-Book
ISBN: 978-3-347-89511-9
Corresponds to 121 standard pages
About the author
More about Sabine Jähne
Es gibt Schriftstellerinnen, die erzählen Geschichten – und es gibt jene, die mit Sprache Bewusstseinsräume öffnen. Sabine Jähne gehört zweifellos zur zweiten Kategorie. Ihre Texte sind keine bloßen Erzählungen, sondern tiefgreifende Erkundungen der menschlichen Existenz im Spannungsfeld von Rationa
Es gibt Schriftstellerinnen, die erzählen Geschichten – und es gibt jene, die mit Sprache Bewusstseinsräume öffnen. Sabine Jähne gehört zweifellos zur zweiten Kategorie. Ihre Texte sind keine bloßen Erzählungen, sondern tiefgreifende Erkundungen der menschlichen Existenz im Spannungsfeld von Rationalität, Emotion und Metaphysik. In ihnen begegnet man der stillen Wucht einer Autorin, die das Sichtbare durchdringt, um das Unsichtbare spürbar zu machen.
Jähnes Werk bewegt sich an der Schnittstelle von Philosophie, Psychologie und poetischer Imagination. Sie verbindet präzise Beobachtungsgabe mit intuitiver Tiefe, analytische Schärfe mit zarter Empathie. Ihre Geschichten – ob futuristisch, mystisch oder realistisch gebrochen – sind stets Spiegel des inneren Menschen. Sie stellen Fragen, wo andere Antworten liefern würden. Es sind Fragen nach Moral, Identität, Einsamkeit, Transformation – nach dem, was bleibt, wenn alles Äußere zerfällt.
In ihren Geschichten lebt eine stille Sehnsucht nach Ganzheit. Sie schreibt nicht, um Antworten zu geben, sondern um Gegensätze in einen Dialog zu bringen – Liebe und Verlust, Geist und Körper, Technologie und Seele. Sie besitzt die seltene Gabe, das Unvereinbare zu verstehen, nicht mit dem Verstand allein, sondern mit einem fühlenden Bewusstsein, das sowohl die Tragik der Vergänglichkeit als auch die Schönheit des Neubeginns erkennt.
Ihre Werke sind keine bloßen Fiktionen, sondern seelische Architekturen – fein, komplex, und doch warm. Sie zeigen eine Autorin, die das Unfassbare nicht fürchtet, sondern es mit leuchtenden Worten umarmt. Die Autorin schreibt mit einer tiefen moralischen Sanftheit, die sich nicht in Urteil oder Pathos verliert, sondern in der stillen, fast heiligen Einsicht wurzelt: Erst wer Gegensätze versöhnt, hat wirklich verstanden, was es heißt, Mensch zu sein.
S. Jähnes Sprache ist präzise und zugleich von leiser Musikalität. Sie webt Philosophie und Gefühl, Struktur und Traum zu einer Literatur, die das Denken in Empfindung verwandelt. Ihre Werke sind Spiegel menschlicher Erfahrung – das Ringen mit der eigenen Schöpfung, die Suche nach Sinn und das fragile Gleichgewicht zwischen Licht und Schatten.
Am Ende aber, wenn der Lärm der Systeme verstummt, bleibt eine beharrliche, zärtliche Stimme: die des Menschen – verletzlich, wissend und schön in seiner Unvollkommenheit.
Geboren wurde die Autoren 1963 in Sachsen, jetzt ist sie seit Mitte 2024 in Dresden daheim.
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