Die "Entstehung" des Bewusstseins
Beschreibung
Die Erkenntnis »Das Ding an sich ist nicht erkennbar« geht auf Immanuel Kant zurück. Wie jeder weiß, ist auch Mitmensch-Bewusstsein an sich – wenn es nicht durch Kommunikation vermittelt wird – nicht ...
Die Erkenntnis »Das Ding an sich ist nicht erkennbar« geht auf Immanuel Kant zurück. Wie jeder weiß, ist auch Mitmensch-Bewusstsein an sich – wenn es nicht durch Kommunikation vermittelt wird – nicht erkennbar. Das liegt an der Evolution der Zentralnervensysteme, hätte Charles Darwin erklärt. Denn jedes Gehirn erzeugt zu seiner Orientierung seine neurophysiologische Rekonstruktion seiner Umwelt. Mit den Worten Kants: Das Gehirn ist die Bedingung der Möglichkeit des Rekonstruierens und daher auch die Bedingung von Bewusstsein.
Jede neurophysiologische Rekonstruktion unterscheidet sich vom Original: vom Lebensraum mit seinen vielfältigen Dingen und Prozessen an sich. Daher gilt auch in diesem Zusammenhang der Eingangssatz von Kant, dem Darwin sicher zugestimmt hätte. Bis auf genau eine Ausnahme: Die neurophysiologische Rekonstruktion des Lebensraumes eines Gehirns an sich erscheint als ein Bewusstsein, sie ist an sich erkennbar: Sie ist bewusst.
In diesem Buch wird ein neues Modell für die »Entstehung« von Bewusstseinen vorgestellt. Dieses gründet, sieht man von Kant ab, nicht in der Philosophie- und Geistesgeschichte der letzten 3000 Jahre, sondern in der Evolution des Lebens seit vier Milliarden Jahren. Ein Modell, in dem ein Geist-Materie-Dualismus ebenso wenig auftritt wie nach »Ursachen« für Bewusstsein geforscht wird.
Weiteres: www.bewusst-wie.eu
Details
- Auflage: 0
- Veröffentlichungsdatum: 07.03.2024
- Von Frank Senske
- Illustriert von: Matthias Emde
- Lektorat: Markus Pohlmann
- Sprache: Deutsch
- ISBN: 978-3-384-16728-6
- Seiten: 100
- Maße und Beschnitt: 14,8 x 21 cm
- Gewicht: 151,2g
- Produktionszeit: 5 Werktage
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