Der Letzte Präsident
Beschreibung
*Der letzte Präsident* erschien 1896 – und wirkt heute verblüffend aktuell. Diese kommentierte Neuausgabe vereint den vollständigen Roman von **Ingersoll Lockwood** mit einem klaren, gut lesbaren Hint ...
*Der letzte Präsident* erschien 1896 – und wirkt heute verblüffend aktuell. Diese kommentierte Neuausgabe vereint den vollständigen Roman von **Ingersoll Lockwood** mit einem klaren, gut lesbaren Hintergrundteil zur großen Geldfrage der Zeit: **Silber/Gold („Realgeld“, Bimetallismus)** versus aufkommende Kredit- und Papiergeldsysteme (**Fiatgeld**). Ausgangspunkt ist **New York City** am Abend einer Wahl, deren Ergebnis die Nation erschüttert; von dort führt die Handlung in die Machtzentren **Washington, D.C.** und streift **Chicago**. Auf den Straßen kochen die Emotionen hoch, Zeitungen befeuern die Lager, **Wall Street** fürchtet einen Crash – ein politischer Spannungsroman über Macht, Medien und Märkte.
Besonders reizvoll für heutige Leser: In Online-Debatten wird Lockwoods Text immer wieder als **„Prophezeiung“** gelesen. Manche Motive – ein Außenseiter, der in die Politik drängt, der soziale Aufruhr in New York, die Angst der Finanzwelt, markige Versprechen an „das Volk“ – erinnern viele an **Donald J. Trump**. Unsere Ausgabe **stellt diese Parallelen dar, ohne sie zu überhöhen**: Der Hintergrundteil ordnet ein, **was wirklich im Buch steht**, was zeittypische Rhetorik der 1890er ist und wo heutige Projektionen beginnen. So bekommen Leser die nötigen **Bezugspunkte**, um den viralen „Ingersoll-Lockwood-Hype“ kritisch einzuordnen – und können sich selbst ein Bild machen.
Damit der Roman **leicht zugänglich** ist, erläutern die Anmerkungen Begriffe, Akteure und Konfliktlinien der Epoche (Bimetallismus, Silberpartei vs. Goldstandard, Rolle der Banken, Medienlogik der Zeit). Gleichzeitig bleibt die **Erzählspannung** erhalten: Inaugurationen, Dekrete, Machtpoker und Straßenszenen treiben die Handlung voran, getragen von einem klassischen, pointierten Stil des späten 19. Jahrhunderts. Die Edition vermeidet Sensationslust und setzt stattdessen auf **Substanz und Kontext** – ideal für Leser, die Politromane mit historischem Fundament schätzen.
**Warum dieses Buch?**
• **Original + Kontext**: Vollständiger Roman **mit** Einordnung – verstehen statt nur spekulieren.
• **Aktuelle Relevanz**: Die Debatte **Realgeld vs. Fiatgeld** kehrt in Zyklen wieder; Lockwoods Stoff liefert die historische Landkarte.
• **Selbst prüfen statt glauben**: Die viel zitierten Parallelen zu **DJT** werden **quellenbasiert** gezeigt – als Einladung zur eigenen Bewertung.
• **Sorgfältige Edition**: Klar gesetzter Text, hilfreiche Anmerkungen, kompakter Einstieg in Politik- und Geldgeschichte der **1890er**.
*Der letzte Präsident* ist damit mehr als ein kurioser Fund: Es ist ein **politischer Roman mit Gegenwartszug**, der zeigt, wie vertraut die großen Fragen von damals heute klingen – und warum die **Geldordnung** immer wieder zum Prüfstein von Freiheit, Wohlstand und gesellschaftlichem Frieden wird. Wer **Politik, Zeitgeschichte, Alternativgeschichte** und die **Sound-Money-Debatte** spannend findet, bekommt hier beides: eine fesselnde Erzählung – und das Werkzeug, sie klug zu lesen.
Details
- Auflage: 0
- Veröffentlichungsdatum: 28.10.2025
- Von Ingersoll Lockwood
- Übersetzt von: Andreas Groß
- Coverdesign von: Andreas Groß
- Sprache: Deutsch
- ISBN: 9781717910219
- Seiten: 112
- Maße und Beschnitt: 13 x 21 cm
- Gewicht: 147,6g
- Produktionszeit: 5 Werktage
Das könnte dir auch gefallen