Anbruch der weiblichen Kultur
Beschreibung
Gemäß dem Modell der Zeitwanderung großer Kulturzyklen, wäre nun die Frau an der Reihe, eine weibliche Menschheitskultur hervorzubringen. Der männliche, kulturelle Überbau hat sich in seiner religiöse ...
Gemäß dem Modell der Zeitwanderung großer Kulturzyklen, wäre nun die Frau an der Reihe, eine weibliche Menschheitskultur hervorzubringen. Der männliche, kulturelle Überbau hat sich in seiner religiösen und metaphysischen Form selbst aufgelöst. Seit über drei Jahrtausenden gestalten die Männer das Gesicht der Kultur und Zivilisation nach ihrem Selbstbild. Die Kulturpotentiale der Frau, gelagert in ihrem Wesen, aber an Entfaltung gehindert, dürften das Kulturfeld nicht prägen. Sogar das Selbstbild der Frau, kommt aus der Männerhand.
Das Urelement der weiblichen Kultur wurde der Frau entzogen. Aus ihrem Kern heraus konnte sie ihre Werte und Tugenden nicht mehr objektivieren. Stattdessen war sie gezwungen, in den männlichen Gewässern zu schwimmen. Eingesperrt im weiblichen Haushalt, der Willkür männlicher Götter ausgesetzt, lebte sie im fremden Revier und wurde von Speisen ernährt, die an ihrer geistigen und psychischen Gesundheit Schäden angerichtet haben.
Das Schicksal der Menschheit entscheidet sich im Verhalten der modernen Frauen: sollen sie der Einladung folgen und das „Geschäft“ der materiellen Zivilisation ausbauen helfen oder den Hauptakzent ihrer Kreativität auf die vernachlässigte Selbsterkenntnis als Frau setzen und aus dieser Erkenntnis heraus eine neue Transzendenz vermitteln, neue Metaphysik, Ethik, Kunst, Philosophie und Jurisprudenz formulieren? Wenn die Frau der Anziehungskraft der männlichen Zivilisation, die ja ihrem Wesen fremd ist, nicht widersteht und ihre Interessen nur noch im Kampf um die Gleichberechtigung sieht, bleibt sie weiterhin im Käfig verdorbener männlicher Geistigkeit eingesperrt und kann von der schönen neuen Frauenwelt nur noch träumen. Sie würde sich bis in die tiefsten Schichten ihres Wesens vermännlichen, mit allen Folgeschäden an ihrer Psyche und bliebe dem nie gelöschten Frauenhass ausgesetzt.
Details
- Auflage: 0
- Veröffentlichungsdatum: 15.04.2025
- Lektorat: Johanna Krzystolik-Klima
- Von Klaus Klima, Johanna Krzystolik-Klima
- Sprache: Deutsch
- ISBN: 978-3-384-57445-9
- Seiten: 260
- Maße und Beschnitt: 14,8 x 21 cm
- Gewicht: 379,2g
- Produktionszeit: 5 Werktage
- ISBN: 978-3-384-57446-6
- Seiten: 260
- Maße und Beschnitt: 14,8 x 21 cm
- Gewicht: 513g
- Produktionszeit: 6 Werktage
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