Politik, Linguistik, Philosophie. Beobachtungen aus Wissenschaft und Alltag.
Politik, Linguistik, Philosophie. Beobachtungen aus Wissenschaft und Alltag.
Details
Buchdaten
Auflage: 1
Veröffentlichungsdatum: 23.09.2021
Von Christof Sperl
Sprache:
Deutsch
Daten: Softcover
ISBN: 978-3-347-39318-9
Seiten: 244
Maße und Beschnitt: 14,8 x 21 cm
Gewicht: 357,6g
Produktionszeit: 5 Werktage
Daten: Hardcover
ISBN: 978-3-347-39319-6
Seiten: 244
Maße und Beschnitt: 14,8 x 21 cm
Gewicht: 492,3g
Produktionszeit: 5 Werktage
Über den Autor
Mehr über Christof Sperl
Christof Sperl (*1961 in Kassel) studierte Romanistik, Anglistik und Linguistik in Deutschland und Frankreich. Er war Buchhändler, Linguistik- und Fremdsprachdozent, Dolmetscher und Assisteur in Paris, danach arbeitete er in München und lebt heute wieder in der Landesmitte.
Mit dem Schreiben begann
Christof Sperl (*1961 in Kassel) studierte Romanistik, Anglistik und Linguistik in Deutschland und Frankreich. Er war Buchhändler, Linguistik- und Fremdsprachdozent, Dolmetscher und Assisteur in Paris, danach arbeitete er in München und lebt heute wieder in der Landesmitte.
Mit dem Schreiben begann er erst mit 42 Jahren – aus dem Bedürfnis heraus, sich zu fokussieren und skurrile, ungewöhnliche Erzählungen und Erfahrungen einem größeren Publikum zugänglich zu machen. 2015 erhielt er im Deutschen Schriftstellerforum einen Publikumspreis für eine Kurzgeschichte. Er schreibt und bloggt zu Sprache, Politik und Literatur auf „la dernière cartouche“ sowie auf TikTok/Instagram und hat Texte in Anthologien und online veröffentlicht.
Sprachliche Neugier prägt sein Arbeiten bis heute; seit 9/25 schwitzt er über türkischen Verbtabellen. Im Juni 2026 stellte er seinen umfangreichen Roman „Normal 8“ fertig – ein langjähriges Projekt für denkende Menschen über freien Willen, die Theorie der Krypta und Denken in Sprache(n). Der Text ist Wurzelstock und Collage, autofiktional und vielstimmig angelegt, reflektiert die Zeitläufe seit den Sechzigern und ist (nicht nur) für Boomer kulturell anschlussfähig. Er spricht Leser:innen an, die Linguistik, Kulturen, exotische Sprachen und Philosophie schätzen. Das Buch ist eindringlich. Der Text ist keine Fahrstuhlmusik, sondern Metal. Und: Garantiert phantasyfrei. Die Erzählungen können unabhängig voneinander gelesen werden und ergeben in ihrem Zusammenhang die größere Geschichte.
Der Stil ist anfangs rau, reduziert, rätselhaft, abgründig und dunkel, entwickelt jedoch zunehmend humorvolle Momente, die die Texte aufhellen und Prozesse von Befreiung sichtbar machen. Menschliche und sprachliche Erfahrungen aus Asien fließen dabei ein. Als prägende, natürlich unerreichbare Vorbilder gelten Djuna Barnes, Fran Lebowitz, Hermann Broch und Vladimir Nabokov; eine Nähe empfindet er zu Sven Regener und Misha Schoeneberg. Gesellschaftlich vertritt er die Überzeugung, dass Veränderung grundsätzlich gut tut, was ihn mitunter in Konflikt mit unbeweglichen Blasendenker*innen bringt. Sein Ideal: Die Texte klingen wie Nick Cave oder die dunklere Seite von The Cure: Mehr 'Disintegration' als 'Friday I'm in love'.
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