Der Marsch ins Verderben
Beschreibung
Rudolf Haubold ist ein Kind des Erzgebirges. Seine Kinder-und Jugendzeit verbrachte er in dem kleinen Ort Rübenau, direkt an der Grenze zur Tschechoslowakei. In der ärmlichen Zeit nach dem 1. Weltkrie ...
Rudolf Haubold ist ein Kind des Erzgebirges. Seine Kinder-und Jugendzeit verbrachte er in dem kleinen Ort Rübenau, direkt an der Grenze zur Tschechoslowakei. In der ärmlichen Zeit nach dem 1. Weltkrieg war er oft auf Schmuggeltour im Nachbarland, um Lebensmittel zu erwerben. Drüben war manches reichlicher und preisgünstiger zu bekommen. Aus wirtschaftlicher Not wurde er ein glühender Anhänger des Adolf Hitler und dessen Nazipartei. Und damit begann sein verhängnisvoller Irrweg nach Polen. Er wurde SS-Offizier, Partisanenjäger und einer der Kommandanten des KZ Auschwitz. Haubold ist zum Handlanger einer Vernichtungsideologie aufgestiegen. Er war Teil des Holokaust des NS-Regimes und wie viele andere in Deutschland verblendet. Er nahm teil an den Todesmärschen, als die Vernichtungslager zur Vertuschung der Greuel evakuiert wurden. Dann aber wandelte sich seine Hitlerverehrung. Er half als Deserteur unter eigener Lebensgefahr deutschen Flüchtlingen aus Ostpreußen und dem Wartheland, zu entkommen. Beim Untergang der Wilhelm Gustlow in der Ostsee sah er dem nassen Tod ins Auge.
Rudolf Haubold war ein Janus. In der eigenen Familie war er ein liebenswürdiger, sangesfreudiger Mensch. Als KZ-Kommandant und Partisanenjäger zeigte er ein hässliches Gesicht.
Der Roman erzählt aber auch eine zweite Geschichte. Und die berichtet von der Liebe des Anton Grynszpan zu seiner Tschechischen Jana. Anton und seine Familie wird zu Unrecht, nur aufgrund des Namens, für Juden gehalten und verfolgt.
Wird Haubold seine Schuld begleichen können?
Details
- Auflage: 1
- Veröffentlichungsdatum: 03.02.2026
- Von HanS SachS
- Sprache: Deutsch
- ISBN: 978-3-384-81307-7
- Seiten: 440
- Maße und Beschnitt: 12,5 x 19 cm
- Gewicht: 482,2g
- Produktionszeit: 5 Werktage
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