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Uwe Andreas Michelsen
Autor
Prof. Dr. Uwe Andreas Michelsen war bis zu seiner Versetzung in den Ruhestand im Jahr 2005 Inhaber des Lehrstuhles für Berufs- und Wirtschaftspädagogik an der RWTH Aachen.I
Bücher von Uwe Andreas Michelsen
Uwe Andreas Michelsen
Aufgabenanalyse
Eine vollständige Aufgabenanalyse umfasst den Schwierigkeitsgrad, die Trennschärfe und, wenn es sich um Mehrfachwahlaufgaben handelt, eine Distraktorenanalyse. Zur Berechnung des 1. Schwierigkeitsgrades wird sowohl auf zweistufige Antworten als auch auf die Möglichkeit der Berücksichtigung von Teillösungen eingegangen. Ein Vergleich des empirischen mit dem vermuteten Schwierigkeitsgrad mit Hilfe eines "Δ P-Wertes " gibt pädagogisch wertvolle Hinweise darauf, welcher der vorher gelehrten Inhalte erneut behandelt, nochmals erklärt, wiederholt oder intensiv geübt werden sollte. Vorgestellt werden vier Möglichkeiten der 2. Trennschärfeberechnung nach Stanley und Hopkins, Diederich, TФ und Fricke sowie deren Übereinstimmung mit der statistischen Methoden genügenden Berechnung des biserialen Korrelationskoeffizienten. Eine besonders anwenderfreundliche Berechnung des TФ-Wertes bietet ein eigens dafür entwickeltes Nomogramm. Mit den vorliegenden Tabellen zur 3. Distraktorenanalyse kann ohne eigenes Rechnen festgestellt werden, welche der einzelnen Distraktoren bei anzunehmender Abweichung von der Gleichverteilung als unter- oder überbesetzt gelten müssen.
Uwe Andreas Michelsen
Notengebung
Lehrende müssen Schülerinnen und Schüler benoten; sie können sich dieser Aufgabe nicht entziehen. Umso größer sollte das Bemühen um eine von subjektiven Einflüssen freie, also möglichst objektive Beurteilung sein. Für leistungsorientiert eingestellte Pädagogen bedeutet Leistung die Manifestation eines menschlichen Grundbedürfnisses, eine Möglichkeit der individuellen Selbstverwirklichung. Wenn es stimmt, dass schulorganisatorische Maßnahmen im Vergleich zur Verbesserung der Unterrichtsqualität relativ unwirksam sind, und dass möglichst objektiv gestaltete Testergebnisse nicht nur die Leistungsbeurteilung der Schülerinnen und Schüler verbessern, sondern auch eine vom subjektiven Urteil der Lehrenden unabhängige Evaluation des Unterrichts erlauben, können insbesondere normorientierte Tests zur Verbesserung der Unterrichtsqualität beitragen. Hinzu kommt, dass diese den Lehrkräften ermöglichen, die Leistungen ihrer Schüler über den Rahmen der eigenen Klasse hinaus zutreffend einzuschätzen. In einem zumindest eingeschränkten Maße, wenn die Leistungen der Schülerinnen und Schüler durch die Vergabe von dem Schwierigkeitsgrad der gestellten Aufgaben entsprechenden Punktwerten gemessen werden können, mögen die nachfolgenden Handreichungen zu einer Verbesserung der Notengebung beitragen.
Uwe Andreas Michelsen
Vorformen zünftlerischen Denkens und Handelns in der Antike
In Publikationen zur Geschichte der Berufserziehung wird für den Beginn des zünftlerischen Denkens und Handelns frühestens das 12. Jahrhundert n. Chr. festgelegt. Ungeachtet dessen finden sich Vorläufer zünftlerischen Denkens und Handelns bereits in der Antike, insbesondere zeigen dies die hier vorgestellten Beispiele Babyloniens und Judäas.
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