Print & Publishing
The Real Ash
Autor
Theophrast Ricardus Asher wurde 1666 geboren und geistert weiterhin durch die Untiefen des Internets und der sozialen Medien (Instagram: @ashapproved). Sein Roman "Levana - Göttin des Todes" wurde bisher nicht für das Fernsehen verfilmt, harrt aber einer Besprechung in seinen Filmtagebüchern.
Bücher von The Real Ash
The Real Ash
Ecrinautik
"Ecrinautik" bedeutet das Eintauchen in das Unbekannte, jener Moment, wie es heißt, als beispielsweise Sigmund Freud "das Meer sah" oder Jorge Luis Borges den Himmel, der einer unendlichen Bibliothek gleicht. Die hier versammelten Erzählungen zeigen die Tauchfahrten eines Suchenden in der Schrift, die bekanntlich vor der Sprache existierte. Sie stammen aus der Zeit um das Jahr 2012, als die Welt untergehen sollte, ausgegraben ins Heute, nachdem die Welt untergegangen ist. Das Epos des vergessenen Dichters Walle Hendrickson über das sagenumwobene Land Xanta und des Kampfes zwischen der Amazone Anthis gegen ihren Widersacher Zython, das mehrere der enthaltenen Geschichten umspannt, ist hier sowohl Brücke, wie auch Fragment, und zeigt das Bild eines Menschen, der längst gestorben ist, an jenem äußersten Horizont dessen, was er und sein Leben hätte sein können.
The Real Ash
No More Mrs. Monomyth
Ash schreibt Reviews auf der hauptsächlich der Zensur gewidmeten Filmseite schnittberichte.com. Die hier versammelten Filme sind ein Panorama an Klassikern, Lieblingen und auch aktuellen Gassenhauern. Das Filmjahr war sehr ergiebig. Der „Tanz der Teufel“ wurde ein Jahr zuvor entbeschlagnahmt und bekam 2017 endlich eine Referenzveröffentlichung. Dann war da noch „Blade Runner“, der nach 25 Jahren eine würdige Fortsetzung inklusive Prequel-Kurzfilmen bekam. Mit 35 Jahren später klafft eine ähnliche Lücke wie bei der 25-jährigen Pause der ersten beiden Staffeln und des Kinofilms zu David Lynchs Serienmeilenstein „Twin Peaks“. Aber auch vergessene oder missachtete Schätze kommen nicht zu kurz, wie „Die Todesinsel“ (basierend auf einem Gemälde von Arnold Böcklin) oder die ewig unbekannten Meisterwerke „Am Rande des Rollfelds“ (Vorbild für „12 Monkeys“) oder „Meshes of the Afternoon“. Kurios-kolportagehaftes wie „Sexual-Terror der entfesselten Vampire“ oder „Sie tötete in Ekstase“ versprüht erst auf den zweiten Blick den mitunter poetischen Flair. Zuletzt beleuchten die Dokumentationen „An Open Secret“ den Kindesmissbrauch in Hollywood oder „Spielzeug – Das war unsere Kindheit“ weitere Nuancen, die nicht nur beim achten Teil der „Star-Wars“-Saga enden. „No More Mrs. Monomyth“ will eine persönliche Filmjagd bieten, die zwischen Trash und Poesie, Kunst und Kommerz das zeigen möchte, was jenseits singulärer Monomythen liegt, die uns Hollywood vorzugaukeln versucht.
The Real Ash
Levana - Göttin des Todes
Ella ist eine begabte und hübsche junge Frau, die an einer renommierten Akademie eine Ausbildung zur Tänzerin macht. Scheinbar müssten ihr alle Wege offen stehen. Doch ihre Kindheit ist geprägt durch Heimauftenhalte, die Trennung von ihrem geliebten Bruder Adrian und dem anschließenden Aufwachsen bei einer Pflegefamilie. Ella erlebt deshalb tiefsitzende Ängste, die sie nicht versteht und die ihren Alltag schwer belasten. Obwohl sie versucht die Gespenster der Vergangenheit beiseite zu schieben, kann sie sich nicht von ihnen befreien. Als plötzlich mehrere Morde in Ellas Umfeld geschehen, verliert sie langsam die Verknüpfung zur echten Welt und hat einen Zusammenbruch. Die mysteriöse Heloise Arrière aus der Akademie wird für sie zu einer Mentorin, die ihr hilft gegen das Grauen ihrer Gefühle anzugehen. Doch die neue Freiheit hat einen Preis. Alles deutet darauf hin, dass Heloise eine Hexe ist und Ellas verschollener Bruder Adrian zurückgekehrt ist. Oder ist es vielmehr so, dass die Realität schon immer eine ganz andere war, als Ella dachte? "Levana - Göttin des Todes" ist ein fieberndes Trauma, das sich herkömmlicher Logik und Identifikation entzieht. Als Verbeugung vor der Geschichte des surrealen Horrorfilms versucht die Erzählung verworren und kryptisch neue Wege ins dunkle Labyrinth der menschlichen Vorstellungskraft zu finden.
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