Print & Publishing
Olav Jost
Autor
Olav Jost, geboren 1966 in Pforzheim, lebt mit seiner Frau und drei Töchtern in Mörfelden-Walldorf bei Frankfurt/M. Studium der Japanologie und Germanistik (Mediävistik/Frühneuhochdeutsch und Sprachwissenschaft) in Heidelberg und Nagoya, weitere berufliche Auslandsaufenthalte in Japan, Amerika und der Schweiz. Er arbeitet in der IT-Branche im Großkundenbereich und ist seit Herbst 2016 freigestellter Betriebsrat der DELL GmbH. "Düne 45" ist sein zweiter Roman, nach dem bereits 2007 erschienenen historischen Roman "Im Teufelskreis". Im Mai 2009 erschien sein dritter Roman "Elefantenfriedhof...
Bücher von Olav Jost
Olav Jost
Elefantenfriedhof
"Meine erste Idee war: Ich werde mich selbst töten – und dennoch wird es kein Selbstmord sein. Das klingt paradox, noch dazu bin ich ein glücklich verheirateter Mittfünfziger, mit einem guten Job, einer netten Frau, die noch dazu etliche Jahre jünger ist als ich. Sie ist ebenfalls beruflich ausgelastet, wir gönnen uns so manches, wovon viele nur träumen können. Doch Selbstmord als Mord kaschieren? Je mehr ich mich mit diesem Thema beschäftigte, Pathologie-Bücher las, Kriminalromane, Erlebnisberichte, oder im Internet recherchierte, desto erregender fand ich die Idee. Was musste das für ein Triumph sein, etwas zu wissen, was kein anderer Mensch auf der Welt wusste und gleichzeitig zu beobachten, wie alle von Berufswegen dazu verdammten, im Kreis liefen und mit ihren Untersuchungen nicht weiterkamen." Ein abenteuerliches Verwirrspiel der Geschlechter beginnt, das nicht nur für das avisierte Opfer anders ausgeht, als erwartet. • Wer verdreht wem den Kopf? • Wer begeht welchen Mord? • Wer geht als Sieger aus dieser Farce hervor?
Olav Jost
Düne 45
Meike hat Träume. Schon immer. Seit sie klein ist, verfolgen diese sie. Sie träumt seltsame Dinge, die ihr Angst machen. Manches Mal können sie auch ganz schön sein. Die Träume greifen immer mehr in ihre Wirklichkeit ein, doch Meike lernt sie zu steuern, sie für sich einzusetzen und zum Guten zu wenden, je älter sie wird. So gelingt es ihr, eine heile Welt aufzubauen, wie sie sich immer erhofft hat, die Träume werden immer mehr zu Gebilden einer Phantasiewelt. Dann möchte Meike ihre Träume vollständig aus dem Leben verbannen, sie schafft sich eine Parallelwelt, in der sie sich nach Herzens Lust austoben kann. In ihr kann sie niemanden Schaden zufügen, dort gibt es keine Beeinflussung ihres wirklichen Lebens mehr. Doch dann wird sie durch einen Zufall mit etwas Unvorstellbaren konfrontiert: Sie erfährt, dass ihre persönliche Parallelwelt zu existieren scheint. Wie von einer unsichtbaren Macht angezogen will sie in diese Welt eintauchen, sie entdecken und begibt sich auf die Reise in ihr anderes Ich. Was ihr begegnet ist nicht das, was sie erwartet hat und es hat weitaus größeren Einfluss auf sie selbst, ihren Mann und ihre Tochter.
Olav Jost
Im Teufelskreis
Thomas Müntzer predigte für die Bauern auf ganz andere Art als Martin Luther dies getan hatte. Anfänglich bewunderte Müntzer den Doktor der Theologie, doch je älter er wurde, desto mehr distanzierte er sich von dessen Ideen. Sein Verständnis der Evangelien war ein anderes, ein kämpferischeres. Die Bauernhaufen sahen in ihm einen ihresgleichen, einen der redete wie sie und den sie verstanden. Einer, der mit ihnen zusammen gegen die Ungerechtigkeit der weltlichen Herrschaft ins Feld zog. Thomas Müntzer scheiterte, seine Ideen haben ihn überlebt. Sein Sohn hat ihn überlebt, von dem Müntzer nie erfahren hatte, da die Mutter seines Kindes den Kampf gegen die Herrschenden nicht in Gefahr bringen wollte. So wächst der kleine Müntzer unwissend und unschuldig ob seiner Herkunft allein mit seiner Mutter auf. Doch eine Verkettung unglücklicher Umstände führt ihn in dieselbe Richtung, in die auch sein Vater gegangen war. Schließlich plant er in die Fußstapfen des Vaters zu treten und dessen begonnenen Kampf zu Ende zu führen. Er bricht aus der ihm vorbestimmten Welt aus und macht sich auf, gegen die Ungerechtigkeit der Welt zu kämpfen. Die Liebe begegnet ihm und dämpft seine Schritte. Der Zorn begegnet ihm und macht ihn zum Außenseiter. Irgendwann steht er an derselben Stelle wo auch sein Vater gestanden hatte und muss sich entscheiden, es gibt keinen Zweifel für ihn.
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