Print & Publishing
Hermann Erb
Autor
In Hamm/W. am Rande des Ruhrgebietes erblickte Hermann Erb am 1.10.1951 das (stark gefilterte) Licht der Welt. Ein früh ausgeprägtes Interesse an Naturerscheinungen - inkl. Steine, Matsch und Wildnis - ließ ihn Geologie und verwandte Naturwissenschaften studieren. Die Faszination des Mediums Wasser führte zwangsläufig zu einer Spezialisierung in Wasserversorgung und Umwelt. Promoviert wurde später über die Grundwasserverhältnisse im kristallinen Sockel von Sierra Leone. Nach mehreren Jahrzehnten Auslandsaufenhalten in Afrika, Mittel- und Südamerika sowie Ost- und Südostasien in der Entwicklung...
Interview
Was zeichnet dich aus?
Die Neugier, auch am Ungewöhnlichen im Gewöhnlichen. Ich hinterfrage grundsätzlich alles! Typen und Tücken zu karikieren, Zeitströmungen und -moden ad absurdum zu führen, den Spiegel vorzuhalten entspricht meiner Art und ist mir inzwischen zum Lebensinhalt geworden. In der lyrischen Ausgestaltung der Gedichte werde ich eindeutig von meinem Hang zum Perfektionismus bestimmt. Assoziationsbomben und eine unbändige Phantasie ermöglichen zumeist ungewöhnliche Konstallationen.
Woher nimmst du deine Ideen oder dein Wissen?
In erster Linie durch aufmerksame Beobachtung dessen was um mich herum vorgeht und aus den Medien, in Verbindung mit eifriger Lesetätigkeit gutgeschriebener Bücher und Artikel. Der Tellerrrand stellt dabei nicht das Ende meiner Betrachtungen dar. Es geht zumeist um Zeitströmungen und Zeitirrungen, Beziehungen, Sex, Selbstdarstellungssüchte, daneben um altersspezifische Themen und die globale Umwelt. Bezüge zu meiner neuen Heimat Hessen, insbesondere Wetzlar, lassen sich dabei gelegentlich natürlich nicht vermeiden.
Womit verbringst du deine Zeit, wenn du keine Bücher schreibst?
Ich unterrichte Geflüchtete in Deutsch und was sonst noch so anfällt bei deren Versuch ihr Leben in Deutschland zu meistern. "Freizeit" wird weiterhin viel mit Lesen und Schreiben, aber auch mit Kochen verbracht. Letzteres habe ich den nervigen, aber notwendigen Einschränkungen der Covid-Zeit zu verdanken. Daneben gehen täglich (tatsächlich!) 2 Stunden mit meinem selbstgestrickten Power-Fitnessprogramm drauf. Meditatives Wandern und exzessive Bike-Touren bringen mir selbst die in Mitteleuropa arg geschundene Natur näher.
Wie geht es für dich weiter?
Ich habe mich entschlossen, ein wenig mehr Werbung für mein neues Buch (und dessen Vorgänger) zu machen, auf YouTube und auf Bühnen zu lesen, mich möglicherweise auch für Lyrikfestivals zu bewerben.
Auf welche Bücher dürfen sich deine Leser als nächstes freuen?
Wie es mir nun mal zueigen ist: Freche und nachdenklich stimmende, dabei stets amüsante Gedichte natürlich! Die sind allerdings nicht einfach mal schnell gestrickt, da geht viel Zeit und Energie (inkl. Herzblut) bei drauf. Es muss halt meinem Stil entsprechen: Wenn ich was mach, dann versuche ich´s richtig zu machen! Es bleibt also spannend, immer eine Achterbahnfahrt wert!
Bücher von Hermann Erb
Hermann Erb
Verwerfungen und Verwehungen
Provokante Gedichte in hochromantischen bis bitterbösen Reimen. Spielerische bis frivole Betrachtungen zu Lebenssinnsuche, Partnerwahl und Wechselfällen von Schicksal und Umwelt, in denen Zeitströmungen und Irrungen karikiert werden. Respektlos, gelegentlich auch derb und nicht immer politisch korrekt. Auf jeden Fall ein flammendes Plädoyer gegen Oberflächlichkeit und für ein Mehr an Meinungsvielfalt und Toleranz. Hin zu einem sozial-ökologischen Wandel. Eine weitere lyrische Achterbahnfahrt von Hermann Erb!
Hermann Erb
Zwischen Lahn und Orinoko
Hochromantische bis bitterböse Reime, gespickt mit Absurditäten. Über Typen und Tücken, zwischenmenschliche wie zwischentierische Nöte im Allgemeinen und der Liebe im Speziellen. Spielerische bis frivole Betrachtungen zu Lebenssinnsuche, Partnerwahl sowie Umwelt, in denen Zeitströmungen und Irrungen karikiert werden. Leicht schlüpfrig, mokant bis derb, auf jeden Fall ein flammendes Plädoyer gegen Oberflächlichkeit und für ein Mehr an Toleranz. Gedichte in vertrackten, von Schlaglöchern durchsetzten Beats. Wie sein Vorgängerband ´Wetzlar für Quereinsteiger´ weist auch der aktuelle Band ´Zwischen Lahn und Orinoko´ gelegentlich Referenzen zu Wetzlar, Goethe und zum Apfelwein auf. Die vorliegenden Gedichte erheben dennoch universellen Anspruch.
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