Print & Publishing
Gerhard Glombiewski
Autor
Als Lehrer an einem Gymnasium in Dortmund habe ich insbesondere Biologie und Geografie unterrichtet. Die Zeit nach meiner Pensionierung sah ich als Chance an, meinen Horizont zu erweitern und neue Dinge kennenzulernen und auszuprobieren. Meine Neugier führte mich zurück zu den Wurzeln meiner Familie im Ermland/Ostpreußen und damit zur Familienforschung. Nach zahlreichen Veröffentlichungen und einigen Büchern zum Heimatort meiner Großeltern gründete ich ein Genealogieforum (Ermlandforum) zu den Kreisen Allenstein, Heilsberg, Rössel und Braunsberg im Ermland. Die zeitaufwendige Administration ha...
Bücher von Gerhard Glombiewski
Gerhard Glombiewski
Indigenes Wohnen und Leben in den nördlichen Savannen Afrikas
Die Fremdheit der Formen, die sinnvolle Anpassung an die ökologischen Gegebenheiten und die unglaubliche Variationsbreite von Wohnen und Leben in den nördlichen Savannen Afrikas haben mich schon früh in meinem Studium fasziniert. Als Geograph ging ich zunächst daran, die Fülle an Formen zu erfassen, zu ordnen und letztlich zu benennen. Vertiefende Betrachtungen zur Familienstruktur, zu Religion und Tradition, zu Landbau und Viehzucht kamen erst im Laufe der späteren Jahre dazu. Diese Erweiterung barg aber auch die latente Gefahr in sich, das Thema unübersichtlich werden zu lassen. Immerhin stellen die nördlichen Savannen eine Region dar, in der viele Ethnien mit unterschiedlichen Religionen (Ahnenkult – Islam) und andersartiger Lebensweise (Bauern – Viehzüchter) aufeinander trafen und sich nicht nur gegenseitig positiv beeinflussten, sondern auch zur Veränderung und sogar zum Verschwinden von kulturellen Eigenheiten autochthoner Völker führten. Auch die Kolonialzeit hat tiefe Spuren hinterlassen. Vielfach sind indigene Stämme mit autochthoner Lebensweise nur noch in Rückzugsgebieten, wie z. B. in Bergregionen, zu finden. Heute kommen weitere gravierende Einflüsse dazu, wie die stete Landflucht der männlichen Bevölkerung, der vermehrte Einsatz von Düngemitteln und Pestiziden, die Überschwemmung mit westlicher Überschussware und die Globalisierung des Handels. Die ökologisch angepasste Subsistenzwirtschaft weicht mehr und mehr einer marktorientierten Wirtschaftsweise. Die Variabilität der Kulturen wird dadurch vielfach zugunsten zweckmäßiger Uniformität verdrängt. So schrieb WITTEK 2013 (Kulturkonflikte VIII, deutschlandfunk.de) dazu: „In vielen afrikanischen Ländern gibt es im Zuge westlicher Modernisierung keine Sensibilität mehr für den Reichtum der ureigenen Kultur. Damit stirbt auch eine Wurzel der modernen, zivilisierten schwarzafrikanischen Kultur. Denn Wissen, Riten und Traditionen gehen Stück für Stück verloren.“
Gerhard Glombiewski
Kirchspiel Gr. Bertung/Kr. Allenstein/Ermland/Ostpreußen
Die Idee zu diesem Buch entstand, als ich schweren Herzens dabei war, meine in vielen Jahren gesammelten Unterlagen zur Genealogie und Historie des Kirchspiels Gr. Bertung auszusortieren. Dabei fielen mir auch die vielen Ausgaben der „Jomen-Post“ in die Hände, einer jährlich erscheinenden Heimatzeitschrift, anfangs von Jomendorfern für Jomendorfer herausgegeben, später dann für das gesamte Kirchspiel. Ich war schon immer voller Hochachtung für die gute Aufbereitung der großen Fülle an Themen, die zunächst in einfachen Heftchen, mit den Jahren in einem immer anschaulicheren „Gewand“ angeboten wurden. Besonders beeindruckt war ich von der großen Bereitschaft der ehemaligen Bewohner des Kirchspiels, freimütig und umfangreich auch von sicherlich traumatischen Erfahrungen in den ersten Nachkriegsjahren zu berichten. In meinem Buch will ich keine bloße Sammlung von Berichten veröffentlichen, sondern sie einem zeitlichen Rahmen zuordnen, der die Hauptentwicklungen der Beziehungen zwischen Polen und Deutschen in der Nachkriegszeit (z.B. Besatzung mit viel Willkür – Repressalien gegen Deutsche und Deutsches – Annäherung und zunehmende Toleranz - Probleme der letzten Jahre) widerspiegelt. Die beiden Bilder auf dem Cover des Buches sollen den Wandel der letzten Jahrzehnte im Kirchspiel symbolisieren: auf der Vorderseite das idyllisch anmutende Kirchdorf mit der zentralen wuchtigen Kirche, auf der Rückseite die heranwuchernden Häuser des südlichen Vorortes Jomendorf/Jaroty der expandierenden Stadt Allenstein. Um die manchmal komplizierten Vorausbedingungen für die aufzuzeigenden Veränderungen verständlich zu machen, sind den Etappen der Entwicklung meist kurze historische, politische oder gesellschaftliche Grundlagen aus anderen Quellen vorangestellt.
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