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Evi Gemmon Ketterer
Autor
EVI GEMMON KETTERER praktiziert Buddhismus seit 1995. Sie studierte mit Lehrer*innen aller Traditionen. 2002 wurde sie in Upaya von Joan Halifax Roshi in der Soto-Zenlinie ordiniert und lebte danach bis 2010 im Zen Center of Los Angeles unter der Anleitung von Wendy Egyoku Nakao Roshi. Seit 2010 ist sie wieder in der Schweiz, wo sie sich beruflich um Sterbende kümmert. Sie praktiziert zuhause in ihrem Stadt-Zendo und besucht Sesshins und Retreats in der Schweiz, Deutschland, Belgien, Polen, Bosnien, Frankreich und Portugal. Gemmon ist ausgebildete Pflegefachfrau mit Diplomen in Intensivpflege,...
Bücher von Evi Gemmon Ketterer
Evi Gemmon Ketterer
DEN WIND FÄCHELN
Der Genjokoan ist ein Lehrgedicht aus dem 12. Jahrhundert, verfasst vom Gründer der Japanischen Soto-Linie, Eihei Dogen Zenji. Ursprünglich schrieb er dieses Gedicht für einen Laienschüler, verfeinerte es aber sein gesamtes Lehrleben lang und setzte es schließlich an den Anfang seiner Schriftensammlung. Dieser Kommentar – wie der Genjokoan selber auch – wendet sich nicht nur an Zen-Buddhist*innen, sondern an alle Menschen, die wissen wollen, wer sie sind, was Leben ist und wie sie es aufrichtig leben können. Ein Zeile-für-Zeile Kommentar ist eine Lehrform des Zen, in der Regel im Zweiergespräch mit dem/der Lehrer*in. Es gibt aber auch mehrere schriftliche Kommentare in dieser Form zum Genjokoan, bisher allerdings nur von Japanischen Meistern und es ist erst der Beginn, dass diese vom Englischen ins Deutsche übersetzt werden. Dies ist der erste westliche und weibliche Kommentar zum Genjokoan.
Evi Gemmon Ketterer
Geschichten intimer Beziehungen
GESCHICHTEN INTIMER BEZIEHUNGEN erzählt die Geschichten des Lebens anhand der Beziehung von Betroffenen, Angehörigen und einer Pflegefachfrau zu Ende. Es sind intime Geschichten über das Sterben wie es ist, es sind die abgeschlossenen Geschichten von Menschen, die bis zu ihrem letzten Atemzug Mensch geblieben sind. Dieses Buch ist kein Ratgeber für das eigene Sterben und es vermittelt kein Wissen. Die hier erzählten Geschichten mögen dazu anregen, sich den unbeantwortbaren Fragen des Lebens zu stellen und zu sehen, wie andere Menschen damit umgegangen sind, bevor sie starben. Jeder Mensch ist einzigartig und so ist es die Geschichte seines Endes. Dies ist in erster Linie ein Buch über die Würde des Sterbens in unserer Gesellschaft. Zwischen einzelnen Geschichten befinden sich manchmal Gedanken oder Reflexionen von Evi, denn auch sie ist ein Teil dieser intimen Beziehung. Viele dieser Reflektionen haben sie zu der Pflegefachfrau gemacht, die sie ist und die auch solche Gespräche mit den Betroffenen führt. Vielleicht helfen sie auch den Leserinnen und Lesern ein wenig zu verstehen, mit welchen Fragen sich Betreuende, Sterbende und Angehörige beschäftigen. Es ist ihr aber ein Anliegen, dass die Menschen, deren Geschichten sie erzählt, im Mittelpunkt bleiben.
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