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Claudius Schikora
Autor
Bücher von Claudius Schikora
Claudius Schikora, Claudius Schikora, Lisa Koller
Der Erfolg der sozialen Medien aus neuropsychologischer Perspektive
Im Rahmen dieses Buches sollen auf Basis psychologischer und neurowissenschaftlicher Erkenntnisse Beweggründe für die Nutzung der sozialen Medien zusammengetragen und eingehend betrachtet werden. Darüber hinaus soll ein Abgleich dieser Beweggründe mit denen der klassischen Massenmedien vorgenommen werden, um etwaige Differenzen zu identifizieren. Außerdem sollen neuropsychologische Mechanismen, die der Intensivierung einer Verhaltensweise zuträglich sind, vorgestellt und mit den sozialen Medien in Zusammenhang gebracht werden. Auf Basis der gewonnenen Erkenntnisse werden Hypothesen abgeleitet, die einen möglichen Erklärungsansatz für die intensive Nutzung und damit den Erfolg der sozialen Medien, auch im Vergleich zu den traditionellen Medien, bieten. Um zu Beginn das Phänomen der sozialen Medien als Gegenstand dieses Buches zu konkretisieren, werden diese Medienart und ihr Erfolg im ersten Kapitel umfassend dargestellt. Im Folgenden werden die relevanten Aspekte der Motivation eingehend behandelt. Dabei wird zunächst eine psychologische und im Anschluss eine neurowissenschaftliche Perspektive eingenommen. Ein besonderes Augenmerk liegt hierbei auf dem Belohnungssystem als neuronales Korrelat der Motivation. Im Rahmen medienpsychologischer Ausführungen soll im Anschluss die Motivation in Bezug auf die Me-diennutzung, insbesondere der sozialen Medien, genauer untersucht werden. Der Vergleich der Motive für die Nutzung der Massenmedien und der sozialen Medien ist das Ziel dieses Kapitels. Bevor im abschließenden Teil des Buches eine Zusammenfassung der Erkenntnisse sowie die Ableitung der Hypothesen zur Erklärung des Erfolges der sozialen Medien und weiterführende Überlegungen vorgenommen werden, sollen durch die Nutzung angeregte neuropsychologische Mechanismen beschrieben werden. Dabei werden diejenigen Auswirkungen der Nutzung der sozialen Medien behandelt, aus denen nach dem Prinzip der positiven Rückkopplung eine Intensivierung der Nutzung resultiert.
Claudius Schikora, Sepita Ansari
Der Hochschul-Social Media-Index
Ziel dieser Studie ist die Ermittlung und die Bewertung der Aktivität von über 200 deutschen Hochschulen innerhalb der Social Media anhand eines Index. Der Hochschul-Social Media Index wird durch einen gewichteten additiven Index (Min: 0 Punkte – Max: 100 Punkte) erstellt – Die Gewichtungen werden anhand des Nutzungsgrades der in Deutschland verbreiteten Social Media Platt-formen und dem Grad der Aktivität der potenziellen sozialen Interaktion der Plattformen in Form eines Scoring Modells bewertet. Im Fokus der Studie sind dementsprechend die Social Media-Plattformen Facebook, Twitter, YouTube, Xing, sowie die Integration von Social Buttons, die auf der Start-seite der jeweiligen Hochschulen implementiert wurden. Die Messung der Werte der Einzelindikatoren erfolgte am 08.01.2013. Die Social Media Plattformen LinkedIn, Google+ sowie weitere Social Media Netzwerke sind mangels Mitgliederzahlen und mangels der Berücksichtigung durch die Hochschulen nicht in den Index mit aufgenommen worden. Im Ergebnis wird deutlich, dass einige Hochschulen sehr aktiv mit ihren Studierenden und ihren Stakeholdern kommunizieren – hier fällt auch auf, dass es sehr große Unter-schiede zwischen der Aktivität der Social Media Maßnahmen gibt. Einige Hochschulen (unter anderem auch Elite-Hochschulen) verzichten sogar auf den Einsatz von Social Media Maßnahmen und unterlassen die Kommunikation mit den im Social Media sehr aktiven Studierenden.
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