Print & Publishing
Christoph Amediek
Autor
Christoph ist Ehemann, Vater, Pauker, Sportler, Musiker, Fußballfanatic und Jahrgang '67. Und jetzt auch noch Autor. Er wohnt in Alfter (mit "l") bei Bonn. Next to come: - Lottokönig featuring RATHAUS OF CARDS (Roman, Satire, 2021/22) oder sonstwas geile Band: RELAX MAD MAX (relaxmadmax.de)
Bücher von Christoph Amediek
Christoph Amediek
Tierische Coronawampe
Der Titel TIERISCHE CORONAWAMPE spiegelt sich auf mehrfache Weise in den 17 Texten des Buches wider - repräsentiert jedoch nur einen von mehreren thematischen Ausschnitten der Anthologie. Im ersten Kapitel DIE WAHRHEIT zeigt der Autor ironische und nachdenkliche Zugänge zum aktuellen Pandemiethema, zudem nimmt er in satirischer Form Alltagsfragen und -situationen aufs Korn. Das zweite Kapitel PREISGEKRÖNT UND STILL VERHÖHNT zeigt Texte, die während der Pandemiezeit entstanden sind und als Wettbewerbsbeiträge eingereicht wurden. Einem ernsten Text (GODS COUNTRY), der die zerrissene Gesellschaft der USA collagenhaft-dystopisch vorstellt, stehen humorvolle und pointierte Abhandlungen über hypothetische Lottogewinne, Urlaubserlebnisse und Whiskyproben gegenüber. Auch die Titelgeschichte TIERISCHE CORONAWAMPE findet sich hier, genau in der Mitte des Buches. In einem letzten Kapitel SPRACHE huldigt der Autor nicht nur seiner Heimatregion - dem Ruhrgebiet - sondern er zeigt auch, welche Erlebniswelten die Sprache zu bieten hat: Sowohl in der individuellen Phantasie (SCHÖNE WORTE) als auch ganz konkret im Benennen von Straßennamen (WO WOHNST DU?...) liegen faszinierende Möglichkeiten, der Sprache auf den Grund zu gehen oder mit ihr zu spielen. Insgesamt zeigen die Texte eine Bandbreite, die von derb-komisch über ironisch-satirisch bis nachdenklich-kritisch reichen und damit einem Lebensgefühl entsprechen, das der Zeit, in wir Leben, geschuldet ist: Die Welt ist vielschichtig-faszinierend und kann gleichzeitig eindimensional-bedrohlich sein. Es braucht ein offenes Auges, einen wachen Verstand - und ein heiteres Gemüt! Lachen vertreibt keine Krisen, aber man kommt viel besser durch sie hindurch.
Christoph Amediek
Highlight
Money Talk
Der Roman erzählt eine episodenartige Geschichte eines 2-Euro-Stücks, das von seinem Weg "von einer Hand zur anderen" berichtet und dabei auf Menschen aus allen Gesellschaftsschichten trifft. Zwei Erzählstränge dominieren dabei: Die Münze begleitet den 11-jährigen Pascal, ein Junge aus prekären Verhältnissen, der sich nichts sehnlicher wünscht als ein bestimmtes Legoset. In einer anderen vierteiligen Geschichte berichtet das 2-Euro-Stück vom großen Münzmythos, den es unter den Geldstücken gibt und die Leserschaft in die Anfangszeit der spanischen Konquistadores nach Mittelamerika entführt. In der Summe aller Kapitel ergibt sich ein facettenreiches Bild all dessen, wo Geld eine Rolle spielt: Schnäppchenjäger und Sparfüchse wollen keine Gelegenheit versäumen, Spielsüchtige entwickeln eigene Interpretationswelten in ihren stundenlangen Aufenthalten in Spielotheken, neureiche Yuppies machen sich über Kleinanleger lustig, während Menschen aus der heruntergekommenen Mittelschicht im Griechenland nach der Finanzkrise nicht wissen, wie es wirtschaftlich weitergehen soll. Dabei diskutieren und philosophieren die Geldstücke untereinander - natürlich über die Menschen. Der Roman schlägt hier einen losen geschichtlichen Bogen von der Antike bis zur Gegenwart, geografisch werden Ausfallschritte nach Afrika, Amerika und Europa gemacht- und doch hat alles einen gemeinsamen roten Faden, den am besten der Teufel in der eingeschobenen Geschichte "Teufel auf Urlaub" auf den Punkt bringt ...
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