Print & Publishing
Astrid Petermeier
Autor
1955 geboren in Dortmund, lebt nach langjährigen Ausflügen durch die Republik wieder im Ruhrgebiet, dort in der Dortmunder Nordstadt. Freiwillig und gern! Kunsthistorikerin aus Leidenschaft, fortgebildet in Sachen Drehbuch und psychologischer Astrologie. Berufserfahrung in Museen, als Galeristin, Taxifahrerin und Tankwärterin. 13 Jahre im Büro eines Betreuers mit tiefen Einblicken in den Keller unserer Gesellschaft. Astrid Petermeier schreibt Geschichten über das Leben im Ruhrgebiet und besonders in der Dortmunder Nordstadt, kunstgeschichtliche Sachtexte und AstroStories, in denen si...
Bücher von Astrid Petermeier
Astrid Petermeier
Magdalenas Magischer Moment
„So, du möchtest von mir also das Bild erklärt haben. Eines vorweg: dieses Bild ist ein vielschichtiger Farbauftrag mit einem Motiv. Grins nicht. So einfach ist es. Spannend, anregend, fragend, aufregend wird es durch das, was ausgedrückt wird, was bei der Betrachterin in Resonanz geht und was dahinterliegt.“ Eine barocke MAGDALENA ALS MELANCHOLIE – für die eine die katholische Heulsuse, für die andere ein sehr besonderes Bild. Schicht um Schicht erkunden eine Kunsthistorikerin und eine Astrologin die Bedeutungsebenen des Gemäldes und die Ereignisse im Leben der Malerin Artemisia Gentileschi – ihre Bekanntschaft mit Galileo Galilei, die Weigerung, ihren Vergewaltiger zu heiraten, ihre Entscheidung für die Malerei. Wenn die Erzählerinnen das Facebook des 17. Jahrhunderts erfinden müssen, um die Moralvorstellungen der Zeit mit unseren zu vergleichen, schrecken sie auch davor nicht zurück. Die Bilderkundung stellt sie vor Fragen, die heute noch von Belang sind: Was bedeutet Melancholie? Erleben wir selbst magische Momente und wozu dienen sie? Was kostet es, eine Berufung zu erkennen und sich dafür zu entscheiden?
Astrid Petermeier
KUNST GEGEN KOHLE
Vier KünstlerInnen und ein Hausmeister leben, streiten und arbeiten in einer Hinterhof-Werkhalle im Dortmunder Norden. Umringt von internationaler Nachbarschaft, mit der sie Fußballfeste feiern und die zu ihren Vernissagen kommen, wenn es genug zu futtern gibt. So könnte es ewig weitergehen! Aber die Kassen sind klamm, die Mietschulden stattlich und die Immobiliengesellschaft droht mit Rausschmiss. Als sich ihre letzte Hoffnung auf Kunstverkäufe an die MERZ-Bank zerschlägt, scheint der einzige Ausweg aus diesem Dilemma in einem künstlerisch wertvollen Bankraub zu liegen. Frei nach dem alten Ruhrfestspielmotto "Kunst gegen Kohle".
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