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Andreas Hoffmann
Autor
Andreas Hoffmann geboren 1958 in Rudolstadt/Thüringen erlernte, nach Abschluss der Schulzeit, den Beruf des Schriftsetzers. Später entschied er sich für die Arbeit mit behinderten Menschen. Das Schreiben kam dabei nie zu kurz. Jedes Jahr entstand ein Theaterstück, welches mit behinderten Darstellern aufgeführt wurde. 2015 veröffentlichte er seinen ersten Roman „Böhmische Elegie“. Andreas Hoffmann lebt heute mit seiner Frau in Rudolstadt.
Bücher von Andreas Hoffmann
Andreas Hoffmann
Böhmische Elegie
Während Eduard Ringel mit Ehefrau Bärbel sonntags am Frühstückstisch sitzt, passiert etwas Unerwartetes. Eduard wird still, starrt regungslos vor sich hin, faselt in diesem Augenblick die Strophe eines Gedichtes. Er kann sich das Ganze nicht erklären. Schließlich interessieren ihn Gedichte nicht. Vier Wochen später wiederholt sich die Szene: Die nächste Gedichtstrophe folgt. Eduard plant den befreundeten Deutsch- lehrer Alexander Burger zu befragen. Dieser knüpft Kontakt zu Literaturprofessor Werzel, welcher herausfindet, dass die Strophen zu einer Elegie der böhmischen Dichterin Anna Peterka gehören. Diese, in den zwanziger Jahren des 20. Jahrhunderts verfasste Elegie ist, bis auf die Anfangsstrophen, verschollen. Die Verfasserin wurde damals ermordet. Für Professor Werzel ist nicht vorstellbar, wie Eduard Ringel jene Zeilen kennen kann. Von nun an wird dieser immer wieder mit unerklärlichen Ereignissen konfrontiert. Lässt sich das Rätsel um jene Strophe lösen?
Andreas Hoffmann
Geschichten aus dem Einweckglas
Das alte Haus, in welchem ich meine Kindheit verbrachte, soll abgerissen werden. Das Schild „Betreten verboten“ wird ignoriert. Noch einmal möchte ich mich in den bekannten Räumen zwischen Dachboden und Keller aufhalten. Vielleicht ist irgendwo eine Erinnerung liegengeblieben? Im Keller gibt es die Überraschung! In einem Regal, es muss unserer Familie gehört haben, stehen etliche ungeöffneter Einweckgläser, gefüllt mit verschiedensten Früchten. Spontan entscheide ich sie alle mitzunehmen. Eine gute Entscheidung, denn aus jedem geöffneten Glas steigt mir eine Geschichte in den Kopf. Es sind skurrile, lustige, auch ernste, selbstverständlich wahre Ereignisse aus längst vergangenen Zeiten – manchmal aus der Gegenwart. Mit diesen Einweckgläsern besitze ich einen Schatz, den Beweis, dass unser Alltag voll ist mit geheimnisvollen, spannenden Erlebnissen – früher und heute.
Andreas Hoffmann
Geschichten aus dem Tintenfass
Plötzlich stand es vor mir auf dem Schreibtisch, das alte fleckige Tintenfass. Es verlangte, nicht mehr vergessen zu sein, schaute mich stolz an und verhandelte: „Werfe mich nicht weg, du wirst es nicht bereuen.“ Ich erfüllte seinen Wunsch, schaffte mir die passende Schreibfeder an und ließ meinen Gedanken freien Lauf. Aus der Feder flossen Geschichten, Alte, Neue, Traurige, Fröhliche, inspiriert durch meine Heimatstadt Rudolstadt. Es mischten sich Erinnerungen in die Tinte, an Orte der Vorfahren in Böhmen und dem Rest der Welt. Manchmal benötigte ich eine Pause zum Nachdenken. Dann redeten wir miteinander: „Gedulde dich, das Schreiben geht bald weiter.“ Ja, das Tintenfass hörte auf mich.
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